Sonntag, 3. April 2011

Die Schichten des Mittelalters



Die Gesellschaft im Mittelalter hatte einen relativ primitiven Aufbau. Eine Stadt wurde in 4 verschiedene Schichten unterteilt, bei denen man von Bürgern und Nichtbürgern unterscheiden musste.

Die Spitze, also die Oberschicht einer Stadt bildeten die Patrizier, zu denen Adlige, Stadtherren, Grundbesitzer und auch Fernhandelsleute gehörten. Sie waren sehr wohlhabend und hatten das Sagen in der Stadt. 
Zu der Mittelschicht des Mittelalters zählten die "normalen" Bürger (Beamte, Handwerker, Ackerbürger und Krämer). Diesen Leuten ging es meist auch noch ziemlich gut. Deshalb wurden sie auch noch zu den Bürgern gezählt. Den darauf folgenden Gruppen war untersagt, sich als Bürger zu bezeichnen.
Zu diesen beiden zählte unter anderem auch die so genannte unterständliche Gruppe (Dienstleute, Tagelöhner, Lehrlinge).
Eine letzte Gruppe war: die Randgruppe. Zu ihr zählten Bettler, Hausierer, Schausteller und Juden. Diese beiden waren die untersten Völker in einer Stadt, hatten weniger Rechte und waren recht arm.

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