Montag, 4. April 2011

Baustile der Romanik und Gotik

Romanik (1000- 1250)
Die Architektur war der erste gewaltige Baustil seit der Antike und wurde auch "Mutter der Künste" genannt. Vor allem der Bau von Kirchen war typisch. Malerei, Bildhauerei, Kunsthandwerk und die Steinmetztechnik standen im Vordergrund. Die Stilmerkmale der Romanik waren halbkreisförmige Rundbögen, kleine Fensteröffnungen, gedrungene Türme, flache Balkendecken und massive Mauern. Der Kirchenbau zeigt große Raumweiten. Die Bauwerke haben wenige Verzierungen und wirken einfach und streng.
Bauform der Basilika:
- klare, geometrische Kuben
- massiv, schwer und wuchtig
- Mauerflächen werden von kleinen Fenstern durchbrochen
- sparsame Ornamentik
- Rundbogen dient zur Überwölbung

Bekannte Bauwerke in Deutschland
- Bamberger Dom
- Dom zu Worms
- Dom zu Speyer
- Kaiserpfalz in Goslar
- Michaeliskirche in Hildesheim
- Saarburg 



Datei:Ottmarsheim - Eglise-3.JPG






Gotik (1250-1520) 
Für die Zeit der Gotik sind Kreuzrippengewölbe und Spitzbögen in Fenstern und Türmen typisch. Der Baustil ist vor allem geprägt von hohen, steilen Türmen, um die Gottesnähe darzustellen. Alles wurde himmelwärts gebaut und strebt zu Gott. Die skeletthafte Struktur, die durch das von den Spitzbögen und Rippen getragene Gewicht entsteht, ermöglicht den Bau von großen Fenstern.

Bekannte Bauwerke der Gotik
- Notre Dame, Paris
- Nikolaikirche, Frankfurt
- St. Petri Dom, Bremen
- St. Sebald, Nürnberg



Datei:Domchor Prag.jpg











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