Dienstag, 29. März 2011

Aufbau einer mittelalterlichen Stadt

 














 1  Rathaus
 2  Kirche
 3  Marktplatz
 4  Brunnen
 5  Wohnhäuser meistens aus Holz
 6  Stadtmauer mit Graben
 7  Stadttor
 8  Bauern
 9  Galgen

Die Straßen verliefen meistens im Kreis herum, um den Mittelpunkt, also um den Marktplatz. Sie waren gepflastert. Es war ein Netz aus Straßen und Gassen.  

Vielfalt mittelalterlicher Städte

Unterscheidung
Beispiel
Sonstiges
nach ihrer Größe
Klein-, Mittel-, Groß-, oder Weltstadt
eine Weltstadt galt damals ab mehr als 50000 Einwohnern
nach ihrer Entstehung
gewachsene Städte oder Gründungsstädte

nach wirtschaftlichem Schwerpunkt
Handels-, Handwerks-, Gewerbe-, oder Ackerbürgsstädte

nach dem Rang des Stadtherrn
Bisschofsstädte, Landherr, Kaiser
wenn es einen Kaiser gab, war es eine freie Reichsstadt

Montag, 28. März 2011

Lebensverhältnisse in einer mittelalterlichen Stadt

- Menschen ohne Bürgerrechte
- arbeiteten als Tagelöhner, Dienstboten und Transportarbeiter
→ "Plebejer": flüchtige Bauern, die vor der Unterdrückung der
      Adligen Schutz suchten
- wehren sich gegen Verschlechterung der Lebensverhältnisse
- verschiedene Schichten zeigten sich in den unterschiedlichen
  Wohnverhältnissen
- Unterschicht: klägliche Behausungen
- Patrizier: komfortable Bürgerhäuser
- Angst vor Aufruhr  → Sicherung der Häuser durch eiserne Ketten
- die zwei Schichten lebten in getrennten Straßen


Kennzeichen der Stadt im Mittelalter

Die Stadt im Mittelalter unterschied sich zu ihrer Umgebung durch folgende Kennzeichen:
  • städtische Märkte: Verteilung der Waren auf den Märkten zwischen der Stadt, dem Land und den verschiedenen Regionen
  • Recht: eigene Gerichtsbarkeit und Verwaltung (Bürger wurden zu einer Rechts-und Friedensgemeinschaft \longrightarrow Bürgerschaft, Verleihung verschiedener Privilegien durch den Stadtherr an die Bürger
  • Wirtschaft: besteht aus gewerblichen und handwerklichen Produktionen sowie dem Handel
Privileg: Vorrecht einer jeden Person, wie z.B. Markt-, Münz- und Zollrecht.

Sonntag, 27. März 2011

 


    Die Bürger einer Stadt im Mittelalter waren im Gegensatz zu      
    der Landbevölkerung frei, da sie:

  • nicht vor fremde Gerichte gezogen werden durften   
  • keinen Frondienst leisten mussten
  • ihren Besitz ohne Einschränkung verkaufen und vererben konnten 
  • ihren Wohnsitz wechseln konnten
  • ohne die Zustimmung eines Herrn heiraten konnten

    Frondienst: persönliche Dienstleistung von Bauer für ihre
                         Grundherren





   Wie gelang es einem Leibeigenen/unfreien Menschen frei
    zu werden?



   Wenn ein Unfreier es schaffte 1 Jahr und 1 Tag lang in
   einer anerkannten Stadt zu leben, ohne von 

   seinem Lehnsherr gefunden zu werden, war er ein freier Mann.
   Der Mann musste jedoch einen Job haben und nach dieser Zeit
   das Bürgerrecht beantragen